Wir stehen nun vor der "Alten Schmiede", wie sie hier in Stendal genannt wird.



Sehr gut sichtbar ist der altertümliche Fachwerkbau, die großzügige Fensterfront sowie die liebevolle Dekoration. Der  Charme des Jahrhunderte alten Wohn- und Wirtschaftshauses weiß auch heute noch  zu begeistern!




In mittelalterlichen Städten lagen die Schmieden oft in Nähe der Stadtmauern, so konnten sie Reitern und Fuhrwerken als Ausspanne und Werkstatt dienen. Ausgrabungen beförderten Schmelztiegel und Schlacke aus bis zu 2 Metern Tiefe hervor, was darauf schließen lässt, dass die Schmiedezunft hier schon seit den Stadtanfängen zu Hause war.




Wenden wir uns nun nach rechts, sehen wir ein geschichtsträchtiges Wahrzeichen der Stadt, das sog. Uenglinger Tor. Es gehört zu einem ehemaligen Bollwerk, welches die mittelalterliche Innenstadt Stendals umgab. Es wurde im 15. Jahrhundert errichtet und ist 28 Meter hoch. Damit gehört dieses Bauwerk zu den schönsten spätmittelalterlichen Stadttoren in der norddeutschen Backsteinarchitektur. In den neunziger Jahren restauriert, kann das Tor heute noch besichtigt werden, von den Zinnen hat man einen großartigen Blick über die Stadt.





Wollen wir nun in „Die Schmiede“ gehen?

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